Der Optionen Kurs

 

Lektion 1

Die Option:

11 starke Vorteile von Optionen

1. Hohe Hebelkraft: Unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten

Optionen haben eine hohe Hebelkraft. +100% Gewinn sind beim Trading nicht ungewöhnlich. Sie benötigen also beispielsweise lediglich 1.000 €, um innerhalb weniger Wochen einen Gewinn von 1.000 € zu erzielen. Um denselben Gewinn von 1.000 € mit Aktien oder Fonds zu erreichen, müssten Sie unter Umständen 20.000 € oder auch mehr investieren. Bei +100% Gewinn mit Optionen ist noch lange nicht Schluss. Da Kurse von Aktien unbegrenzt steigen können, können auch Kurse von Optionen unbegrenzt steigen. Dank der hohen Hebelkraft von Optionen sind die Gewinn-Chancen mit Optionen unbegrenzt hoch.

2. Gewinne auch bei fallenden Märkten

Sie können Geld gleichermaßen in steigenden wie in fallenden Märkten verdienen. Mit Call-Optionen erzielen Sie Gewinne bei steigenden Märkten. Mit Put-Optionen erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte fallen. Aktien und Fonds verlieren in dieser Zeit Geld. (Lesen Sie weitere Informationen zu Call- und Put-Optionen in Lektion 2.)

3. Klar und transparent

Optionen haben eine klar geregelte, eindeutige und standardisierte Ausstattung. Diese ist in wenigen Zeilen zusammengefasst. Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.- Scheinen und Optionsscheinen müssen Sie erst bis zu 150 DIN A4-Seiten (!) lesen, um wirklich zu wissen, auf was Sie sich einlassen. Und diese 150 Seiten müssen Sie bei jeder neuen Investition neu studieren. Denn keine Ausstattung gleicht der anderen. Von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) werden Optionen deswegen seit Jahren als vorbildlich gelobt.

4. Anlegerfreundlich

Optionen werden an speziellen Terminbörsen gehandelt. In Deutschland ist das die Eurex. Die Eurex wird wegen ihrer transparenten Regelungen beim Trading mit dieser Anlageform immer wieder von unabhängiger Seite gelobt. So zum Beispiel fast jedes Jahr von der SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger). An der Euwax (Achtung: nicht Eurex!) hingegen werden Emittenten-Produkte (Zertifikate, Optionsscheine, etc.) gehandelt. “Kein Handel möglich” heißt es dort oft. Das Nachsehen hat der Investor. Sie gehören hoffentlich (künftig) nicht dazu.

5. Keine Kursmanipulationen möglich

Angebot und Nachfrage und natürlich die Kursentwicklung des der Option zugrunde liegenden Basiswertes (Aktie, Index, Rohstoff) bestimmen den fairen Preis dieses Investments – nicht der Emittent, wie beispielsweise bei Optionsscheinen. Emittenten von Optionsscheinen können die Kurse zum Nachteil der Anleger manipulieren. Und sie tun das auch. Der Anleger handelt bei Emittenten-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes immer “gegen die Bank”. Und „im Kleingedruckten“ der Verkaufsprospekte weisen die Banken sogar darauf hin! Im Gegensatz dazu haben Optionen keine Emittentin. Damit können die Kurse von Optionen nicht manipuliert werden.

6. Einsatz mit begrenztem Kapital

Sie können eine Option für den Bruchteil der Kosten des zugrunde liegenden Aktienwertes kaufen. Das heißt, Sie können Optionen-Handel mit einem kleinen Investment beginnen. Um beispielsweise 100 Siemens-Aktien zu kaufen, müssen Sie rund 9.500 € investieren (Kurs Februar 2011). Um diese 100 Aktien 2 Jahre mit Optionen zu kontrollieren, reichen rund 400 € aus (Kurs Februar 2011).

7. Trading direkt in den USA “ein Kinderspiel”

Beim Trading mit Optionen bestimmt allein der Anleger, auf welche Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen) Optionen er handelt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, auch direkt im Mutterland der Börse, den USA, zu handeln. Das ist ganz einfach und zu günstigen Konditionen möglich. Sie nutzen jede Chance. Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen bestimmt der Emittent, was gehandelt wird. Aber: Diese Anbieter haben für unzählige attraktive Gewinnchancen mit US-Aktien gar kein Produkt.

8. Nachschusspflicht ist beim Kauf von Optionen ausgeschlossen

Bei gekauften Optionen, haben Sie keine Nachschusspflicht! Wer Ihnen etwas anderes sagt, weiß im besten Fall nicht, wovon er spricht oder er lügt. Damit ist das Risiko beim Kauf von Optionen auf den Betrag begrenzt, den Sie investieren!

9. Keine versteckten Kosten

Bei Optionen kennen Sie die Kosten. Es sind die (oft geringen) Handelsgebühren Ihres Brokers. Bei Fonds, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen wissen Sie erst nach genauem Studium der Emittentenprospekte, auf welche Kosten Sie sich wirklich einlassen.

10. Kein Insolvenzrisiko durch Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten

Optionen haben keine Emittentin. Damit gibt es auch das Insolvenzrisiko der Emittentin nicht. Bei Optionsscheinen und Zertifikaten ist das Risiko aber vorhanden. Wird die Emittentin insolvent, ist das in Optionsscheine und Zertifikate investierte Geld verloren. Käufer von Lehman Brothers Papieren haben das schmerzvoll erfahren.

11. Absicherung des Depots

Wenn Ihr Depot Aktien und Fonds enthält, verlieren Sie bei fallenden Kursen Geld. Mit Optionen können Sie Ihr Aktiendepot hervorragend absichern.

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13 Kommentare

  1. Vorwort | Der Optionen Kurs:

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  2. Die gesuchte Seite konnte nicht gefunden werden:

    […] Einführung Vorwort Lektion: Lektion:       1.Die Option 2.Option und Empfehlung 3.Der richtige Broker 4.Platzierung an der Börse 5.Optionen im Depot […]

  3. Zusammenfassung | Der Optionen Kurs:

    […] 1. Die Option […]

  4. Schnellkurs im Optionen-Handel | Der Optionen Kurs:

    […] 1. Die Option […]

  5. Alfred Pospisek:

    Hallo Herr Heißmann,
    ich möchte mit einen Broker in Deutschland den Optionshandel machen. am liebsten mit den gleichen den sie benützen.
    Bitte nennen sie mir diesen, danke.

    mit freundlichen Grüßen
    Alfred

  6. Niklaus Scheiber:

    Habe alles verstanden, da ich bereits mit Aktien und Warrants gehandelt habe.

    NB: sehr gut beschrieben!

  7. Rainer Heißmann:

    … danke für die schöne Rückmeldung.

    Beste Grüße
    Rainer Heißmann

  8. Franz Weber:

    Hallo Hr. Heißmann,
    ich finde Ihren Einsatz für Optionen und auch Ihr know-how einmalig. Den Punkt 8. verstehe ich aber nicht, denn auch der Händler bei Lynx Brokers, Herr Sander hat mir erklärt, dass es sehr wohl zu einer Nachschusspflicht oder Teilliquidation kommen kann, wenn Optionen in die falsche Richtung bei einem Margin-Depot laufen!!

  9. Rainer Heißmann:

    Sehr geehrter Herr Weber

    wenn sich eine gekaufte (!) Option gegen die Erwartung entwickelt, kann sie im Wert maximal auf null fallen. Bei gekauften Optionen (Long-Calls, Long-Puts), die sich gegen die erwartete Kursbewegung entwickeln, ist eine Nachschusspflicht ausgeschlossen. Davon gibt es wirklich keine Ausnahme. Der maximale Verlust ist der gezahlte Kaufpreis.

    Der Hinweis des Brokers bezieht sich auf „verkaufte Optionen“, also Stillhaltergeschäfte. Da gibt es die Nachschusspflicht.

    Im Optionen-Profi gebe ich aber grundsätzlich nur Empfehlungen für den Kauf von Optionen. Da ist eine Nachschusspflicht ausgeschlossen. Es kann im Ausnahmefall auch von mir mal eine Empfehlung für ein Stillhaltergeschäft geben. Sollte ich das empfehlen, kennzeichne ich dieses so eindeutig, dass ein versehentliches Einsteigen in dieses Geschäft ausgeschlossen ist. Außerdem würde ich ggf. auch da das Risiko auf den Cent genau beziffern, sodass ein Nachschusspflicht auch nicht gegeben ist, wenn Sie sich ggf. genau an die Empfehlung halten.

    Viele Grüße und danke für Ihr Lob
    Rainer Heißmann

  10. Ansgar Blum:

    Sehr geehrter Herr Heißmann,

    danke; Sie schreiben auch für Anfänger verständlich.
    Woher kommt eine Option (ohne Emittent)?
    Macht es einen Unterschied (Kosten),ob ich
    meine Order smart eingebe, oder ob ich zB.
    die US-Börse direkt eingebe?

    Mit freundlichen Grüßen
    A. B.

  11. Rainer Heißmann:

    Sehr geehrter Herr B.,

    Optionen werden von der Terminbörse (in Deutschland die Eurex) definiert (nicht von dieser emittiert).

    Bei einer neuen Option wird der Basiswert, der Basispreis und die Laufzeit, sowie Call oder Put definiert. Diese Optionen werden in Kontrakten zusammengefasst. Für den Kontrakt wird noch festgelegt, wie viele Optionen er umfasst (typischerweise 100). Außerdem werden Marketmaker bestimmt, die für faire An- und Verkaufskurse sorgen (müssen), damit die Optionen jederzeit gehandelt werden können.

    Danach kann dieser Kontrakt an der Börse gehandelt werden. Stellen Sie sich diese Option zu dem Zeitpunkt vor, wie ein Vertragsvordruck, der noch nicht unterschrieben ist. Wenn sich dann zwei Marktteilnehmer finden (einer kann ein Marketmaker sein), die diese Option kaufen bzw. verkaufen, wird dieser Vertrag mit Leben erfüllt und es gibt erste Umsätze.

    Auf diese Weise kann es sein, dass es in einem Kontrakt nie einen Umsatz gibt und von anderen Kontrakte mehrere 100.000 Stück gehandelt werden.

    Als Börse wählen Sie bitte „Smart“. Dieses ist keine direkte Börse, sondern ein Routing-System des Brokers. Bei dieser Wahl scannt der Broker laufend alle US-Terminbörsen. Und sobald ein Handel an einer dieser Börsen möglich ist, wird die Order ausgeführt. „Smart“ ist der richtige Börsenplatz für alle Ihre Orders an den US-Terminbörsen. Einen Unterschied der Kosten gibt es nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rainer Heißmann
    Chefredakteur Optionen-Profi

  12. Rudolf Raßhofer:

    Sehr geehrter Herr Heißmann,

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist ja eine hohe Volatilität möglich, so dass die Option auch mal bei Null landen kann. was passiert mit Optionen, die innerhalb der Laufzeit bei „Null“ landen? Verfallen diese oder können diese dann auch wieder steigen – was ja hoffentlich sein kann.
    Vielen Dank für die umfangreichen Informationen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rudolf R.

  13. Rainer Heißmann:

    Hallo Rudolf R.,

    Optionen können sich während der Laufzeit jederzeit erholen und sogar noch in den Gewinn laufen. Einen wertlosen Verfall während der Laufzeit gibt es nicht.

    Beste Grüße
    Rainer Heißmann

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