Der Optionen Kurs

 

Lektion 2

Die Option und die Empfehlung:

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Hier sehen Sie die Ausstattung von Optionen und alle Angaben,die für Ihre Order notwendig sind.


Eine Option wird folgendermaßen definiert:

Im Folgenden können Sie den Aufbau komplett nachvollziehen.

Definition Option:
Der Käufer einer Option hat das Recht, eine genau definierte Leistung auszuüben. Der Zeitraum/Zeitpunkt, für den dieses Recht gilt, wird in der Option exakt festgelegt. Es handelt sich um die Laufzeit der Option. Die Laufzeit endet mit dem Fälligkeitstermin der Option. Eine Option ist also keine Aktie und kein Wertpapier, sondern ein rechtlich verbindlicher Vertrag. Der Käufer eines Calls oder Puts hat das Recht, die in der Option genau definierte Leistung abzurufen. Es besteht allerdings seitens des Käufers keine Verpflichtung dazu.

Es gibt zwei Arten dieser Rechte durch Optionen:

1. Das Recht zum Kauf eines Basiswertes (z. B. Aktien) innerhalb einer fest vereinbarten Zeit zu einem vereinbarten Preis.

Dieses Recht erlangen Sie durch den Kauf einer Call-Option. Call-Optionen eignen sich also zur Spekulation auf steigende Märkte.

2. Das Recht zum Verkauf eines Basiswertes innerhalb einer fest vereinbarten Zeit zu einem vereinbarten Preis.

Dieses Recht erhalten Sie durch den Kauf einer Put-Option. Put-Optionen eignen sich also zur Spekulation auf fallende Märkte.

In der Praxis werden diese Rechte typischerweise nicht ausgeübt. Der Gewinn wird durch Verkauf der Optionen realisiert.

Soweit die (kurze) Theorie.

So sieht eine Empfehlung aus … beziehungsweise, dies sind alle Angaben, die Sie zum Kauf einer Option benötigen:


Kauf / Empfehlung von Call-Optionen auf Silber

Option: Call

  • Basiswert: iShares Silver Trust
  • Kürzel: SLV
  • Laufzeit: Januar 2013
  • Basispreis: 35 $
  • Kauflimit: 3,50 $ (Stand März 2011)
  • US-Ticker: SLV130119C00035000
  • Börse: US-Terminbörse

(Optionen haben keine WKN oder ISIN)

Optionen werden in ganzen Kontrakten gehandelt.

Ein Kontrakt enthält hier 100 Optionen. Der Kauf eines Bruchteils (1/2, 1/3, 1/4 etc.) eines Kontraktes ist nicht möglich.

Sie investieren also den Kaufpreis von 3,50 $ je Call mal 100 = 350 $ für einen Kontrakt.

Der Optionen-Profi gibt Ihnen für jede Empfehlung alle Angaben für Ihre Kauforders!



Weiter vorne konnten Sie lesen, dass es (nur) 2 Arten von Optionen gibt:

a) Call-Option

Eine Call-Option gibt Ihnen das Recht, den Basiswert (z.B. eine Aktie, Index oder Rohstoff) zum Basispreis der Option zu kaufen.

Hier im Kurs begleiten Sie die Call-Option auf Silber (von der vorherigen Seite).

b) Put-Option

Eine Put-Option gibt Ihnen das Recht, den Basiswert zum Basispreis der Option zu verkaufen.

Durch den Kauf einer Call- oder Put-Option haben Sie also ein Recht und keine Verpflichtungen (außer der Bezahlung des Kaufpreises).

Dieses Recht können Sie ausüben, verkaufen oder verfallen lassen.

Ausübung des Rechtes
In der Praxis wird das Recht auf Kauf oder Verkauf des Basiswertes meist nicht ausgeübt. Aber dieses Recht hat einen (hohen) Wert.

Verkauf des Rechtes
Wenn Sie bei einer Call-Optionen das Recht haben, eine Aktie z.B. für 50 € zu kaufen, obwohl sie an der Börse 70 € wert ist, hat dieses Recht einen sehr hohen Wert. Das gilt für eine Put-Option umgekehrt, wenn Sie eine Aktie für 70 € verkaufen können, obwohl sie an der Börse nur für 50 € gehandelt wird. Dadurch können Sie die Option (dieses Recht) verkaufen und, bei vorangegangener richtiger Spekulation, unendlich hohe Gewinne realisieren. Mehrere 100% Gewinn sind da nicht ungewöhnlich.

Verfallenlassen des Rechtes
Wenn Sie nichts tun (weil die Spekulation z.B. nicht aufgegangen ist), verfällt die Option. Ärgerlich genug. Aber mehr passiert nicht.

Wichtig: Eine Nachschusspflicht oder ein zwangsweises Ein- oder Ausbuchen von Aktien bzw. ein zu zahlender Barausgleich ist bei gekauften Optionen „ohne wenn und aber“ und zu 100% ausgeschlossen. In der Praxis wird so eine Option aber lange vor dem wertlosen Verfall verkauft.


Das Recht auf Kauf und Verkauf eines Basiswertes

Sie haben gelesen, dass Sie das Recht haben, einen Basiswert zu kaufen oder verkaufen.

Typische Basiswerte sind:

Aktien
Beispiele: Alle Aktien, die im DAX oder EuroStoxx50 notieren oder nahezu alle US-Aktien
Sie gehen von Kursgewinnen eine Aktie aus? Kaufen Sie eine Call-Option auf diese Aktie.

Indizes
Beispiele: DAX, TecDAX, Dow Jones, aber auch Branchenindizes wie z.B. der Index auf den US-Finanzsektor
Sie spekulieren auf eine Fortsetzung der Bankenkrise? Kaufen Sie eine Put-Option auf den Index des US-Finanzsektors.

Rohstoffe
Beispiele: Gold, Silber, Kupfer und Öl
Sie spekulieren auf Kursgewinne im Silber? Kaufen Sie die Call-Option auf Silber aus diesem Kurs (Stand März 2011).

Währungen
Beispiel: Euro/Dollarkurs
Sie haben die Möglichkeit, alle denkbaren Kursbewegungen und nahezu alle wirtschaftlichen Ereignisse für Gewinn-Chancen zu nutzen.

Basiswert: Silber
Mit dem hier im Kurs vorgestellten Trade auf den iShares Silver Trust (SLV) ist Silber der Basiswert für die Call-Optionen. Wir spekulieren also auf steigende Kurse (Call-Optionen) des Basiswertes Silber.




Jeder Basiswert hat ein Kürzel, das ihn eindeutig bestimmt

Optionen haben keine Emittentin. Im Gegensatz dazu stehen beispielsweise Optionsscheine, die von Banken emittiert werden und von Banken in ihren Kursen beeinflusst werden können.

Optionsscheine haben eine WKN oder ISIN. Optionen haben diese nicht. Optionen sind durch die Angaben, die ich im Optionen-Profi mache, eindeutig definiert. (Leider wissen das auch viele Wertpapierberater bei den Banken nicht.)

So wie z.B. jede Aktie aus dem DAX eine WKN hat, hat sie auch gleichzeitig ein so genanntes Kürzel. Für den Kauf einer Aktie geben Sie die WKN an. Für den richtigen Basiswert Ihrer Call- oder Put-Option geben Sie das Kürzel an. Das ist schon alles.

Kürzel des Basiswertes: Silber

Mit dem hier im Kurs vorgestellten Trade auf den iShares Silver Trust (SLV) ist Silber der Basiswert für die Call-Optionen.

Wir spekulieren also auf steigende Kurse (Call-Optionen) von Silber.

Mit dem Kürzel „SLV“ finden Sie den richtigen Basiswert (Silber). Eine WKN für „SLV“ gibt es nicht und ist auch nicht notwendig.

Der Optionen-Profi nennt Ihnen (natürlich) immer das eindeutige Kürzel!



Sie können mit Optionen auf kurz-, mittel- und langfristige Gewinne spekulieren

  • Kurzfristige Trades: Das Gewinnziel soll innerhalb weniger Tage bis 4 Wochen erreicht werden.
  • Mittelfristige Trades: Das Gewinnziel soll innerhalb von 1 bis 6 Monaten erreicht werden.
  • Langfristige Trades: Das Gewinnziel soll innerhalb von 6 bis 12 Monaten erreicht werden.

Die Übergänge dieser Definitionen sind gleitend.

Die richtige Laufzeit einer Option

Um die richtige Laufzeit einer Option zu bestimmen, müssen Sie ein Kursziel und einen Zeitraum festlegen, in dem das Kursziel des Basiswertes erreicht sein sollte. Laufzeit und Basispreis (siehe nächste Seite) einer Optionen „müssen zusammenpassen“. Sie haben einen Basiswert und eine bestimmte Vorstellung, in welcher Zeit der Basiswert welchen Kurs erreichen soll und wie lange Sie maximal in der Position bleiben wollen. Danach müssen Sie den Basispreis und die Laufzeit so auswählen, dass gute Aussichten bestehen, dass der Kurs des Basiswertes bis rund 3 Monate vor Ende der Laufzeit der Optionen den Basispreis erreichen oder übertreffen (bei Call) oder unterbieten (bei Put) kann.

Laufzeit der hier vorgestellten Call-Optionen auf Silber:

Wir gehen hier bei Silber von weiteren Kursgewinnen aus. Da der Kurs des Silbers (Basiswert) bei Auswahl dieser Option (Anfang 2011) sehr stark gestiegen war, sind Kurs-Rücksetzer nicht auszuschließen. Wir haben deswegen eine sehr lange Laufzeit gewählt. Dabei spielen kurzfristige Kursschwankungen keine (große) Rolle.


Basispreis und Laufzeit sind untrennbar miteinander verbunden

Der richtige Basispreis einer Option

Um den richtigen Basispreis einer Option zu bestimmen, müssen Sie ein Kursziel und einen Zeitraum festlegen, in dem das Kursziel des Basiswertes erreicht sein sollte. Laufzeit (siehe vorherige Seite) und Basispreis einer Optionen „müssen zusammenpassen“. Sie haben einen Basiswert und eine bestimmte Vorstellung, in welcher Zeit der Basiswert welchen Kurs erreichen soll und wie lange Sie maximal in der Position bleiben wollen. Danach müssen Sie den Basispreis und die Laufzeit so auswählen, dass gute Aussichten bestehen, dass der Kurs des Basiswertes bis rund 3 Monate vor Ende der Laufzeit der Optionen den Basispreis erreichen oder übertreffen (bei Call) oder unterbieten (bei Put) kann.

Das ist sehr ähnlich wie die Beschreibung der Laufzeit auf der vorherigen Seite. Da diese beiden Ausstattungen einer Option sehr eng zusammenhängen, haben wir das bewusst fast gleich lautend ausgedrückt.

Basispreis und Laufzeit der Call-Optionen auf Silber

Zum Zeitpunkt der Empfehlung der hier vorgestellten Call-Optionen auf Silber notierte der Silberpreis bei rund 28 $ je Feinunze. Er hatte sich damit in den Monaten zuvor fast verdoppelt. Kursrücksetzer waren also möglich, gleichzeitig haben wir dem Silber weiteres Kurspotenzial gegeben. Wir haben konservativ gesagt: Der Preis des Silbers wird bis Oktober 2012 (3 Monate vor Ende der Laufzeit der Call-Optionen) auf 35 $ oder weit höher steigen. Damit hatten diese Call-Optionen ein Gewinnpotenzial von +200% (bis unendlich).

Der Optionen-Profi empfiehlt immer die optimale Option mit richtiger Laufzeit und richtigem Basispreis!



Im Einkauf liegt der Gewinn

Eine kleine Börsenregel sagt: „Im Einkauf liegt der Gewinn“. Das ist zum Teilt richtig. Zumindest ist ein Teil des Gewinns auch im „Einkauf“ zu finden. Denn, je günstiger Sie kaufen, desto besser die Performance des Trades.

Das richtige Kauflimit bestimmt den Kaufpreis von Optionen

Die Kurse von Optionen schwanken stark. Das kommt von der hohen Hebelkraft. Kursschwankungen von 10%, 20% und auch mehr innerhalb weniger Handelsstunden sind nicht ungewöhnlich. Es ist also wichtig, dass Sie ein realistisches Kauflimit (Sie kaufen nicht teurer als zum angegebenen Kauflimit / Kurs) setzen.

Kauflimit von 3,50 $ bei den Call-Optionen auf Silber

Bei der realen Empfehlung der Call-Optionen auf Silber habe ich den Lesern am 06.01.2011 ein Kauflimit von 3,50 $ genannt. Der Kaufpreis der empfohlenen Call-Optionen lag zum Zeitpunkt meiner Empfehlung bei 5,00 $! Danach dauerte es eine glatte Woche, bis der Kauf zu diesem Kurs gelang. Als der Kurs nur kurz Zeit später bei 6,50 $ stand, hatten die Leser schon einen Gewinn von +85,7%.

Hier bewährte sich die eingangs zitierte Börsenweisheit: „Im Einkauf liegt der Gewinn“.

Mit dem richtig gewählten Kauflimit plus einer „Portion Geduld“ optimieren Sie Ihre Gewinne.

Damit Sie nie zuviel bezahlen: Im Optionen-Profi nennen wir Ihnen das optimale Kauflimit!



US-Ticker (nur) an US-Börsen

Optionen an US-Börsen haben zusätzlich ein US-Ticker-Symbol oder kurz, ein US-Ticker. Ein vergleichbaren Ticker gibt es an deutschen Terminbörsen nicht. Dieser ist zur eindeutigen Bestimmung auch nicht notwendig. Sie können den US-Ticker aber nutzen, um Ihre ausgesuchte Option zu kontrollieren, denn der US-Ticker beinhaltet alle Angaben der ausgewählten Option.

Das sehen Sie an „unserer“ Call-Option:

US-Ticker: SLV130119C00035000

US-Ticker detailliert:

  • SLV: Das Kürzel des Basiswertes
  • 130119: Laufzeit der Option = Verfallstag in US-Schreibweise: 13 = Jahr 2013 / 01 = Januar / 19 = 19. Tag des Monats.
    Laufzeit also bis zum 19.01.2013
  • C: C steht für Call (bei einem Put steht hier ein „P“)
  • 00035000: Basispreis der Option, hier 35 $

Im Optionen-Profi nennen wir Ihnen bei jeder Empfehlung einer US-Option den US-Ticker.



Optionen werden an Terminbörsen gehandelt

Optionen werden über einen Broker an der Eurex (Europäische Terminbörse) und an US-Terminbörsen gehandelt und nicht beispielsweise an der Stuttgarter Börse für Derivate, der Euwax. Sie handeln an den Terminbörsen genauso, wie Sie es möglicherweise vom Aktienhandel kennen. Die Terminbörse Eurex wird wegen ihrer Transparenz nahezu jedes Jahr von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) als vorbildlich für andere Börsen genannt.

In de USA gibt es mehrere Terminbörsen. Sie müssen diese aber nicht selbstständig auswählen. Der „richtige“ Broker platziert Ihre Kauforder automatisch an der richtigen Börse. Die hier besprochene Call-Option auf den Silberpreis wird an US-Terminbörsen gehandelt.

Um Optionen zu handeln, benötigen Sie über Ihre Bank oder Ihren Broker einen Zugang zur Eurex und zu den US-Börsen für Optionen. Nicht alle Banken ermöglichen den Optionen-Handel.

Falls Sie diese über Ihre Bank nicht handeln können, nennen wir Ihnen gerne Adressen von Brokern, die Ihnen dieses ermöglichen. Schreiben Sie dazu gegebenenfalls ein E-Mail an redaktion@optionen-profi.de und fordern Sie unseren aktuellen Brokervergleich an.

Im Optionen-Profi schreiben wir zu jeder Empfehlung, welche Terminbörse die richtige ist.


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Kommentar:

4 Kommentare

  1. Wolfersdorf Mirko:

    Top ! Einfach und verständlich ! Ich hoffe mit Ihren Empfehlungen habe ich mehr Glück, als mit meinen Aktien…

  2. Lektion 1 | Der Optionen Kurs:

    […] 2.Option & Empfehlung […]

  3. Zusammenfassung | Der Optionen Kurs:

    […] 2. Option & Empfehlung […]

  4. Karl-Rothmund:

    Die Lektion ist gut verständlich.

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